Familienschatz

Pssssst…

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute einen gut gehüteten Familienschatz für euch dabei – das Rezept für den legendären Rhabarber-Käsekuchen. Seit ich denken kann, gehört er zu unserem Kuchenrepertoire. Er ist ein absoluter Dauerbrenner und ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der diesem Kuchen nicht sofort verfallen wäre, wenn er ihn einmal probiert hat. Sobald der erste Rhabarber in den Startlöchern steht, muss der Kuchen sofort gebacken werden. Gern auch in größeren Mengen zum Einfrieren für die harte Rhabarber freie Zeit.

Testet ihn doch mal – ich bin echt gespannt, was ihr dazu sagt 🙂

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So funktioniert’s:

Für den Teig:

150 gr Zucker | 150 gr Butter | 300 gr Mehl | 1 Ei |  1 Päckchen Vanillezucker | 1 Päckchen Backpulver

Für die Käsekuchenmasse:

1 kg Magerquark | 4 Eier | 125 gr Zucker | 100 gr weiche Butter | 1 Päckchen Sahnesteif | 2 Pk. Vanillezucker | 1 Becher Schmand | 1 Päckchen Käsekuchenhilfe

Für den Rhabarber:

1 kg Rhabarber | 3-4 EL Zucker | 1 Päckchen Tortenguß

Rhabarber schälen und in kleine Streifen schneiden. In eine Schüssel geben, zuckern und abgedeckt eine Stunde ziehen lassen.

Alle Zutaten für den Teig mit dem Knethaken des Rührgerätes schnell verkneten. Auf ein Backblech einen Backrahmen stellen. Teig darin verteilen und mit einer Teigrolle ausrollen.

Alle Zutaten für die Quarkmasse verrühren, Käsekuchenhilfe zuletzt dazugeben.

Rhabarber abseihen, Saft auffangen.

Rhabarber auf dem Quark verteilen. Die Backzeit beträgt 60 Minuten bei 180 Grad.

Kuchen abkühlen lassen. Tortenguß mit Rhabarbersaft anrühren und auf dem Kuchen verteilen.

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Lasst es euch schmecken 🙂

Liebste Grüße und eine tolle Woche,

Sabrina

 

 

Home is where Mom is

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Hallo ihr Lieben,

juhuu, Muddi kommt übers Wochenende zu Besuch!

Fast hätte uns Herr Weselsky noch einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber ist zum Glück alles noch mal gut gegangen. Jetzt steht einem tollen Wochenende mit ausgiebigem Quatschen, Bummeln und leckerem Essen nichts mehr im Wege. Ich freu mich sehr. Und das Wetter soll ja auch mitspielen, was ein Träumchen! Hab auch so ein süßes Muttertagsgeschenk gefunden dieses Jahr, dass ich es fast selbst behalten möchte: Ein Kerzilein! (Ich hoffe, meine Mutter sieht das jetzt nicht vor morgen…ähem) 😉

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Ich hoffe, ihr habt alle schöne Pläne fürs Muttertagswochenende?

Für alle, die in Last-Minute-Muttertagspanik verfallen, habe ich heute ein Tortenrezept, mit dem ihr bei Mutti echt Eindruck schinden könnt: Eine Erdbeer-Rhabarbertorte mit Mandelbiskuit. Die, verspreche ich, lässt Mutterherzen höher schlagen 😉

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So funktioniert’s (für eine Form mit 20 cm Durchmesser)

  • Für den Biskuit:
  • 60 gr gemahlene Mandeln
  • 40 gr Puderzucker
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 4 Eiweiß
  • 45 gr Zucker
  • 70 gr Mehl
  • 20 gr flüssige Butter
  • Für die Füllung:
  • 500 gr Rhabarber
  • 250 gr Erdbeeren
  • 2-3 EL Apfelsaft
  • 500 gr Magerquark
  • 100 gr Naturjoghurt
  • 200 gr Schlagsahne
  • 200 gr Puderzucker
  • 10 Blatt Gelatine
  • Für die Deko:
  • 400 gr Sahne
  • 2 Sahnesteif
  • 250 gr Erdbeeren

Für den Biskuit Mandeln, Puderzucker und Eigelbe plus das einzelne Ei aufschlagen. Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und unterheben. Mehl daraufsieben, zum Schluss die flüssige Butter unterziehen. In eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und ca. 15 Minuten bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Abkühlen lassen und quer in 3 Teile teilen.

500 gr Rhabarber und 250 gr Erdbeeren putzen und klein schneiden. Mit Apfelsaft einkochen lassen bis ein Kompott entsteht und die Flüssigkeit verdampft ist. Abkühlen lassen. Quark mit Joghurt und Puderzucker vermischen, Kompott unterrühren. Gelatine einweichen, ausdrücken und bei schwacher Hitze in einem Topf auflösen. Von der Rharbarbermasse 3 EL wegnehmen und mit der Gelatine vermischen. In die restliche Masse einrühren.

Den untersten Tortenboden in einen Tortenring einlegen. Ein Drittel der Quarkmasse einfüllen. Zweiten Tortenboden einlegen und ebenso verfahren. Mit dem dritten Tortenboden abdecken und mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Torte aus dem Tortenring lösen und mit geschlagener Sahne mit Sahnesteif einstreichen. Mit Erdbeeren garnieren und wieder kühl stellen.

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Und dann: Fruchtig genießen 🙂

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende mit euren Müttern. Lasst es euch gut gehen!

Liebste Grüße

Sabrina

 

Saisoneröffnung

Rhabarber

Hallo ihr Lieben,

ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen, denn heute gab es den ersten Rhabarberkuchen der Saison – woohooo! Das ganze Jahr harre ich aus, in der Zuversicht, dass bald wieder die zwei, vielleicht drei Monate herannahen mögen, in denen das als Pseudoobst getarnte Gemüse erntereif ist und mich als Kuchen, Eis, Kompott oder Likörchen erfreut.

Ich liiiiiiiiebe einfach Rhabarber und wenn ich für den Rest meines Lebens nur noch eine Sorte Kuchen essen dürfte, dann wärs sicherlich Rhabarberkuchen. Nur welche Art dieser sein würde, das muss ich mir noch überlegen. Bereits im letztem Jahr habe ich euch ja bereits zwei Rhabarberrezepte vorgestellt (hier und hier), dieses Jahr geht die Suche weiter nach Germany’s Next Superrhabarberkuchen (GNSRK) weiter.

Der erste Kandidat 2015: Rhabarberküchlein mit weisser Schokolade.

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Rhab

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So funktioniert’s (für 8 Stück):

  • 300 gr Rhabarber
  • 75 gr weiße Schokolade
  • 100 gr Butter
  • 75 gr Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 125 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 5 EL Buttermilch

Rhabarber schälen und fein würfeln. Zucker und Salz mit Butter schaumig rühren. Ei und Eigelb unterziehen. Mehl und Backpulver darübersieben und unterrühren. Weisse Schokolade fein hacken und mit dem Rhabarber unterheben. In Förmchen füllen und bei 175 Grad Umluft 20 Minuten backen. Erkalten lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Fazit: Rhabarberküchlein – ich habe ein Foto für euch! 🙂 Sie waren sehr lecker!

Ich wünsche euch eine tolle Woche!

Liebste Grüße

Sabrina

Rhabarparade (Part 1)

Rhabarber

 

Rhabarber

Hallo ihr Lieben,

für mich persönlich beginnt gerade der kulinarische Höhepunkt des Jahres: Rhabarber- und Spargelzeit, woohoo!!! 😉

Nachdem es gestern bei uns den ersten Spargel des Jahres gab, war heute der erste Rhabarberkuchen fällig. Da meine ganze Familie ziemlich gerne Rhabarber ist, verfügen wir mittlerweile über ein ganz schön ansehnliches Repertoire an Rhabarberkuchenrezepten: Rhabarberbaiserkuchen, Rharbarberstreusel, Rharbarberkäsekuchen…und und und

Ich wollte jedoch heute mal was anderes ausprobieren und schauen, ob auch ein neues Rezept das Zeug fürs Rhabarberepertoire hat. (Das Wort hat ja echt Potenzial zum Zungenbrecher!!)

So entstand dann nach ein bisschen Tüftelei die folgende Rhabarberschönheit: Eine Vanille-Rhabarber-Tarte!

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So funktioniert’s:

Für den Teig:
125 gr Mehl
50 gr Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
70 gr Butter
Für den Belag:
150 gr Creme Fraiche
250 ml Milch
125 gr Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
2 Eier
500 gr Rhabarber

Die Zutaten für den Teig mit dem Rührgerät (Knethaken) verkneten und noch einmal mit den Händen nacharbeiten. Eine Tarteform mit Lift-Off-Boden einfetten und mit dem Teig auslegen. Mit einer Gabel einstechen. Den Teig mit einem Bogen Backpapier und 500 gr Trockenlinsen oder anderen Hülsenfrüchten bedecken. Bei 180 Grad zehn Minuten lang blind backen.

Danach Milch, Creme Fraiche, Zucker und Puddingpulver verrühren und auf den vorgebackenen Boden gießen. Rhabarber putzen und ggfalls längs halbieren. In ca. 15 cm lange Stücke schneiden und in die Milchmischung legen. Weitere 40 Minuten backen und dann den süß-sauren Spaß genießen!

Ich lass das Wochenende jetzt entspannt ausklingen. Wenn ich heute noch einmal das Wort Rhabarber schreiben muss, fang ich an zu gackern wie ein Huhn 🙂

Ich wünsch euch einen schönen Sonntagabend und eine gute Woche!

Liebste Grüße

Sabrina

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