Nichts für schwache Nerven

geister

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Hallo ihr Lieben,

meine Eltern haben sich für die Kindergeburtstage von meinem Bruder und mir immer tolle Sachen einfallen lassen.

Da wurde gegipst und auf Leinwände gemalt und gebastelt – pädagogisch wertvoll, versteht sich. In einem Jahr habe ich mir dann – ganz unpädagogisch – einen Kinobesuch mit meinen Freunden gewünscht und wir haben uns „Casper“ angeschaut. Kennt den noch einer? So ein toller Film mit dem kleinen Geist, der keiner mehr sein. Hach, herzallerliebst.

Als kleine Reminiszenz an diesen schönen Film und weil ja ohnehin bald Halloween ist und ihr vielleicht was für euer Gruselbuffet sucht: Muffingeister – buhuu!

So funktioniert’s:

Für die Muffins:

115 gr Butter | 175 gr Mehl | 2 TL Backpulver | 1 Prise Salz | 200 gr Zucker | 2 Eier | 1 TL Vanilleextrakt | 150 ml Buttermilch

Für die Füllung:

100 gr Himbeeren | 2 sehr frische Eiweiß | 100 gr Zucker | 175 gr weiche Butter

Für die Deko:

Rollfondant, weiß | Icing Pen, schwarz

Alle Zutaten für die Muffins miteinander verrühren. Den Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen und bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Frosting Eiweiß mit Zucker über dem Wasserbad aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach vom Herd nehmen und 10 Minuten weiterschlagen. Weiche Butter unterrühren. Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Püree unter die Buttercreme ziehen. Die Masse kalt stellen.

Die „Dächer“ von den Muffins abschneiden und beiseite legen. Muffins mit der Schnittfläche nach unten auf eine Platte legen. Das Frosting kuppelartig auftstreichen. Kalt stellen.

Rollfondant in Kreisen mit Ø 15 cm auf ca. 2mm dick ausrollen. Muffins damit eindecken, den „Rock“ in Falten legen. Überschüssiges Fondant abschneiden.

Mit dem Icing Pen supergruselige Gesichter aufmalen 😉

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Lasst es euch gut gehen und habt ein schaurig-schönes Halloween!

Liebe Grüße

Sabrina

 

 

 

 

Saisoneröffnung

Rhabarber

Hallo ihr Lieben,

ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen, denn heute gab es den ersten Rhabarberkuchen der Saison – woohooo! Das ganze Jahr harre ich aus, in der Zuversicht, dass bald wieder die zwei, vielleicht drei Monate herannahen mögen, in denen das als Pseudoobst getarnte Gemüse erntereif ist und mich als Kuchen, Eis, Kompott oder Likörchen erfreut.

Ich liiiiiiiiebe einfach Rhabarber und wenn ich für den Rest meines Lebens nur noch eine Sorte Kuchen essen dürfte, dann wärs sicherlich Rhabarberkuchen. Nur welche Art dieser sein würde, das muss ich mir noch überlegen. Bereits im letztem Jahr habe ich euch ja bereits zwei Rhabarberrezepte vorgestellt (hier und hier), dieses Jahr geht die Suche weiter nach Germany’s Next Superrhabarberkuchen (GNSRK) weiter.

Der erste Kandidat 2015: Rhabarberküchlein mit weisser Schokolade.

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Rhab

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So funktioniert’s (für 8 Stück):

  • 300 gr Rhabarber
  • 75 gr weiße Schokolade
  • 100 gr Butter
  • 75 gr Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 125 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 5 EL Buttermilch

Rhabarber schälen und fein würfeln. Zucker und Salz mit Butter schaumig rühren. Ei und Eigelb unterziehen. Mehl und Backpulver darübersieben und unterrühren. Weisse Schokolade fein hacken und mit dem Rhabarber unterheben. In Förmchen füllen und bei 175 Grad Umluft 20 Minuten backen. Erkalten lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Fazit: Rhabarberküchlein – ich habe ein Foto für euch! 🙂 Sie waren sehr lecker!

Ich wünsche euch eine tolle Woche!

Liebste Grüße

Sabrina

Erdbeererinnerung

Erdbeercupcakes

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Hallo ihr Lieben,

oh oh oh, jetzt habe ich euch aber arg lange vernachlässigt…

Es ist aber auch was los zur Zeit! Was ihr nämlich noch nicht wisst, ist, dass ich mit meinem Liebsten nach unendlicher Suche bald eine neue Wohnung beziehen werde. Huch, ich bin ganz aufgeregt!!! Bis dahin ist aber noch einiges zu tun…sagen wir es so: Meine freien Tage sind auf absehbare Zeit erstmal gezählt 🙂 Und dann war am vergangenen Wochenende noch der 80. Geburtstag meiner lieben Omi, auf den wir alle (und ganz besonders sie selbst) lange hingefiebert haben.

Eine besonders schöne Kindheitserinnerung hat genau mit dieser Geburtstagsomi zu tun. Oma hatte früher hinter dem Haus einen riesengroßen Garten mit unzähligen Gemüsebeeten, Obststräuchern und zwei Reihen Erdbeerpflanzen, die uns als Kindern unendlich lang vorkamen. Wenn mein Bruder und ich dann also zur Erdbeerzeit bei Oma zu Besuch waren, haben wir ihr oft geholfen, Erdbeeren zu pflücken. Während des Pflückens schon ist immer nur eine Erdbeer ins Körbchen und eine – kurz am Hosenbein abgewischt – in unserem Mund verschwunden. Wie lecker die waren! So war uns, bis wir das Ende des Beetes erreicht hatten, schon übel,  komplett vollgestopft mit Erdbeeren.

Ihr seht also, ich konnte schon immer nicht genug von Erdbeeren bekommen. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass die liebe Claretti von Tastesheriff für ihre Blogaktion „Ich back’s mir“ diesen Monat zu herrlichen Erdbeerkreationen aufgerufen hat!

Hier also mein Beitrag zur Blogaktion und eine kleine Hommage an meine Erdbeeroma: Erdbeercupcakes mit Limetten-Kokos-Topping 🙂

So funktioniert’s:

Für die Cupcakes (12 Stück):
2 Eier
100 ml Öl
250 g Mehl
125 g Zucker
150 g Naturjoghurt
2 EL Erdbeerkonfitüre
1/2 Packung Backpulver
1 Packung Vanille Zucker
1 Prise Salz
250 g Erdbeeren

Für das Topping:
1 Dose Kokosmilch (nur den festen Teil verwenden)
3 EL Hafercuisine
75 gr Puderzucker
Abrief von 1 Limette

Für die Muffins zuerst alle „flüssigen Zutaten“, also Eier, Öl, Joghurt und Konfitüre verrühren. Zucker dazugeben. Danach Mehl, Salz und Backpulver unterziehen. Erdbeeren ganz klein schneiden und vorsichtig unterheben. In Muffinförmchen füllen und bei 175 Grad 20-25 Minuten backen.

Für das Topping die Kokosmilch und das Hafercuisine unbeding gekühlt verwenden. Den festen Teil der Kokosmilch verwenden und mit der Hafercuisine vermischen. Zucker und Limettenabrieb dazugeben. Etwa eine Stunde ins Gefrierfach stellen, danach mit dem Schneebesen noch einmal locker aufschlagen und Cupcakes mit einem Spritzbeutel mit dicker Lochtülle verzieren. Kaltstellen, damit die Kokossahne nicht verläuft. Mit Limettenzesten verzieren.

Lasst’s euch schmecken!

Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag und ein schönes langes Wochenende, wenn ihr unter den Glücklichen seid.

Liebste Grüße

Sabrina

 

Hasenzeit

rüblimuffin

 

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Nachtrag zum Thema „Dinge, die immer gehen“.

Mir ist nämlich noch was eingefallen, was immer geht: Rüblikuchen!!! Wie konnte ich das nur vergessen? Schöner, saftiger Rüblikuchen, am besten noch mit einem Frischkäse-Zitronenfrosting…himmlisch! Da könnte ich mich reinsetzen. Und ein bisschen gesund ist der ja auch 😉

Da das Ganze wunderbar zu Ostern passt und ich ja top motiviert bin, euch noch ein paar schöne Osterprojekte vorzustellen, hab ich heute ein Rezept für euch in petto, das nicht nur Häschen glücklich macht: Möhren-Mandel-Cupcakes im feschen Osterlook!

So funktioniert’s:

2 mittelgroße Möhren (200 gr)
2 Eier
125 gr Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1/8 l neutrales Öl
175 gr Mehl
125 gr gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
Für die Deko:
100 gr Puderzucker
1 EL Zitronensaft
grüne Lebensmittelfarbe
Rollfondant
1 Packung Dragee-Eier

Möhren schälen und fein raspeln. Eier, Zucker, Salz, Zimt und Öl verrühren. Mehl, Mandeln und Backpulver unterrühren. Die geraspelten Möhren unterheben. In Muffinförmchen einfüllen und bei 175 Grad 20 Minuten lang backen.

Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren und mit der Lebensmittefarbe bis zum gewünschten Farbton einfärben. Rollfondant zu walnussgroßen Kugeln rollen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Ich verwende übrigens eine eigene Knoblauchpresse nur zu diesem Zweck, denn ich weiss nicht, wie sich eine benutzte Presse auf den Geschmack des Fondants auswirkt  🙂 Das Fondantgras ringförmig auf den noch feuchten Guss setzen. Dragee-Eier in der Mitte platzieren und trocknen lassen.

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Rezept gefunden in der Lecker!-App.

Die wunderbaren Origami-Häschen-Servietten sind übrigens von Donkey Design aus Hamburg.

Pandalove

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Pandacupcake

Helau und Alaaf, ihr Jecken!

Bei uns hier im Rheinland ist die fünfte Jahreszeit ja in vollem Gange und dieses Jahr stürze ich mich auch mal wieder ins Getümmel. An Altweiber standen wir halb acht (morgens!) vor dem Füchschen, einer der Düsseldorfer Traditionsbrauereien, damit wir auch pünktlich zum Start der Karnevalsparty reinkamen. Das wars definitiv wert, wir hatten einen riesen Spaß! Auch wenn man nicht der größte Karnevalsfan ist und einem der ganze Trubel nicht so ganz geheuer ist, lohnt sich das auf jeden Fall schon allein der originellen Kostüme wegen. Mein diesjähriger Favorit war eine Mädelsgruppe, die mit riesigen Obstkörben auf dem Kopf unterwegs waren und einen Kerl dabei hatten, der als Fruchtfliege verkleidet war 😀 Herrlich!

Passend zum närrischen Treiben habe ich heute ein Rezept für tierisch tolle Cupcakes für euch: Niedliche Panda-Cupcakes nach einer Idee von Bakerella!

So funktioniert’s (12 Cupcakes):

Für den Teig:
125 gr Margarine
125 gr Zucker
150 gr Mehl
1,5 TL Backpulver
2 große Eier
2 EL Kakaopulver
25 gr Zartbitterschokolade
Für das Frosting:
200 gr weisse Schokolade
200 gr Frischkäse
40 gr weiche Butter
Für die Deko:
Kokosflocken
braune M&Ms
etwas Puderzucker
Schokotröpfchen
etwas Kuvertüre

Für den Teig die Schokolade schmelzen. Alle weiteren Zutaten verrrühren und zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterziehen. Teig auf eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform verteilen und bei 180 Grad 15 Minuten backen. Muffins ganz abkühlen lassen.

Für das Frosting die weisse Schokolade schmelzen. Butter schaumig schlagen und mit dem Frischkäse verrühren. Eine Stunde kalt stellen. Frosting auf den Cupcakes mit einem Messer kuppelförmig verstreichen und dann sofort „kopfüber“ in ein Schälchen mit Kokosflocken tunken. Überschüssige Flocken abschütteln.

Zwei braune M&Ms als Öhrchen in die Cupcakes stecken. Für die Nase M&Ms halbieren und in das Frosting stecken. Für die Augen aus etwas Wasser und Puderzucker einen Guss herstellen und vorsichtig kleine Kreise auf M&Ms malen. Als Pupille ein Schokotröpfchen darauf setzen. Etwas Kuvertüre schmelzen und mit einem Zahnstocher den Mund aufmalen.

Zugegebenermaßen ist das Dekorieren etwas aufwendig, aber die Pandas sehen doch auch herzallerliebst aus, oder?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Karneval, oder was ihr halt sonst so vorhabt 🙂

Liebste Grüße

Sabrina

Panda

Das Rezept für die Cupcakes stammt aus dem Buch „Die Step-by-Step-Küche Backen“ von Butlers und die Idee für die Pandas von Bakerella.