Strawberry Blonde

Hallo ihr Lieben,

puh, was war das denn für ein Wetter an diesem Wochenende? Grauslich!

Da kramt man gerade die kurzen Sachen aus dem Schrank und muss dann doch wieder die Winterjacke anziehen. Aber man muss das Ganze ja auch mal positiv sehen: Endlich mal ein Wochenende, das sich geradezu anbietet, um die Steuererklärung zu machen, den Keller auszumisten oder sonstige Dinge zu erledigen, auf die man sonst so gar keine Lust hat.

Und wenn schon keine Sonne scheint, holen wir sie uns eben auf den Teller! Mit den ersten heimischen Erdbeeren, viel frischem Joghurt und einem crunchy Schokokeksboden. Genau das richtige für einen Sonntagnachmittag auf der Couch und einer Folge der Lieblingsserie dazu.

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So funktioniert’s (für eine Springform Ø 20 cm):

Für den Boden:

150 gr Butterkekse mit Schokoboden | 1 EL Butter

Für den Belag:

1 kg Erdbeeren | 750 gr Naturjoghurt | 200 gr Sahne | 130 gr Zucker | 1 Päckchen Vanillezucker | etwas Zitronenabrieb | 12 Blatt Gelatine

Für den Boden die Kekse in einem Multizerkleinerer zerhacken. Butter schmelzen und zu den Kekskrümeln geben. In eine Springform geben und fest andrücken. 30 Minuten kalt stellen.

Joghurt mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. In drei Schüsseln zu gleichen Teilen aufteilen.

500 gr Erdbeeren waschen, putzen und im Mixer pürieren. Durch ein feines Sieb passieren. 1/3 des Erdbeerpürees in eine Schüssel mit Joghurtmasse geben, die restlichen 2/3 in eine weitere. Die dritte Masse bleibt weiss.

4 Blatt Gelatine nach Anweisung auflösen und mit der weissen Joghurtmasse vermischen. Auf dem Keksboden verteilen. Etwa eine Stunde kaltstellen.

Danach mit der schwachrosa, zuletzt mit der dunkelrosa Masse ebenso verfahren. Unbedingt die Kühlzeiten beachten, da sonst die Schichten nicht trennscharf werden.

Die restlichen Erdbeeren putzen und waschen. Torte damit belegen. Fertig!

Ich hoffe, die Erdbeertorte zaubert euch auch ein bisschen Sonne auf den Teller. 🙂

Habt eine tolle, kurze Woche!

Liebe Grüße

Sabrina

P.S. Hier habe ich noch den passenden Sountrack zum Kuchen für euch.

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Öfter mal was Neues [Kooperation]

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Hallo ihr Lieben,

als Blogger bekommt man ja bisweilen die merkwürdigsten Kooperationsanfragen. Kooperation mit einem Aquapark in den Niederlanden? Klar, passt ja thematisch auch super zum H(a)eppchen Glück.  Oder Kooperationsanfragen, bei denen man genötigt werden soll, zu verschweigen, dass es sich um einen sponsored post handelt. Kurzum, da ist viel Unsinniges und Unseriöses dabei.

Als ich vor Kurzem jedoch die nette Anfrage bekommen habe, ob ich nicht mal die Degustabox testen wolle, hab ich nicht lange überlegt. Essen ist ja immer gut, und wenn es sich dabei noch größtenteils um Produktneuheiten handelt, sowieso. Die Box wird monatlich verschickt und ist als Abo verfügbar. Mehr Infos findet ihr auch hier.

Dankeschön, liebes Degustabox-Team, die Box war eine schöne Überraschung 🙂

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Die April-Box, die gleichzeitig die Box zum 1. Firmengeburtstag ist, war ein bunter Blumenstrauß schöner Produkte:

2x Capri-Sonne „Bio-Schorly“ | Decollogne „Ma dose de Farine 100gr“ | Hans Freitag „Märchenkekse“ | Hitschler „Monster Fruchtgummi süß & sauer“ | 2x Lapacho Drink | Sunny White Beach „Kokoswasser“ | 2x BBQUE „Original bayrische Barbecue-Sauce“ | Kühne „Enjoy“ Himbeervinaigrette | Kühne „Grüne Manzilla Oliven“ | Sojola Sojaöl

Besonders gut gefallen haben mir die Märchenkekse, die Barbecuesaucen und der Lapacho-Drink, echt lecker. Was mir hingegen nicht gefallen hat, war die „Dose de Farine“, 100 gr Mehl, einzeln verpackt in einem Plastiktütchen – das muss aus ökologischen Gesichtspunkten einfach nicht sein und mit 100 gr Mehl kommt man ja bei den meisten Rezepten auch nicht besonders weit.

Beim Angrillen gestern sind jedenfalls einige der Degustabox-Produkte schon zum Einsatz gekommen. Neben der leckeren Himbeervinaigrette und der BBQ-Sauce, habe ich mit den Oliven und dem Sojaöl ein köstliches Brot gebacken.

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So funktioniert’s:

500 gr Weizenmehl

1 TL Natron

1/2 TL Salz

3 EL Pesto

300 ml Buttermilch

50 gr grüne Oliven, entsteint und gehackt

Milch zum bestreichen

Mehl mit Natron und Salz vermischen. Pesto in der Buttermilch auflösen und zum Mehl geben. Teig verkneten und Oliven unterrühren.

Den Teig auf einem mit Öl bestrichenen Backblech zu einem Kreis (Durchmesser 20 cm) formen und platt drücken. Mit Milch bepinseln. Kreuzförmig einritzen. Bei 200° C 30 -35 Minuten backen und danach ofenfrisch genießen.

Wir hatten zum Brot marinierten Lammrücken, Couscoussalat und Feldsalat mit Himbeervinaigrette. Sehr lecker!

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Habt eine tolle Woche!

Liebste Grüße

Sabrina

Sponsored post: Die Box wurde mir freundlicherweise von Degustabox.de zur Verfügung gestellt. Der Beitrag spiegelt meine eigene Meinung zu den Produkten wieder.

Das Rezept stammt aus „Die Step-by-Step Küche Backen“ von Parragon.

Einen im Tee!

Matcha

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Ihr Lieben,

wenn Ihr auch so gerne wie ich im Internet nach Rezepten stöbert und auch an keinem Foodblog vorbeikommt, ist euch bestimmt schon das eine oder andere Rezept mit japanischem Matcha-Grünteepulver untergekommen. Ich habe schon länger mit einem Rezept für Matcha-Cheesecake geliebäugelt, habe mich aber nie so richtig daran gewagt, weil ich jetzt nicht gerade der größte Grüntee-Fan auf dieser Erde bin.

Nachdem eine Kollegin mit japanischen Wurzeln allerdings neulich mal ein Matcha-Latte-Pülverchen mit ins Büro gebracht hatte, das wirklich sehr lecker war, bin ich dann doch mal in den Teeladen losgezogen, um ein Pöttchen Matcha zu kaufen. Erst einmal hab ich die Regale vergeblich nach Matcha abgesucht, denn dieser wurde in einer Vitrine hinter der Theke verwahrt. Das war angesichts des Preises dann auch gar nicht so verwunderlich… Also ich kann sagen, das war mit ABSTAND der teuerste Tee, den ich jemals gekauft habe. Aber gut, Matcha-Tee ist ja auch wirklich sehr gesund, sodass ich das in eine Investition in mein körperliches Wohlbefinden gesehen habe 🙂

Hier also das Rezept für die unheimlich gesunden Matcha-Cheesecake-Törtchen (6 Stück):

Für den Boden:
150 gr Vollkornbutterkekse
50  gr Butter
Für die Creme:
150 gr Naturjoghurt
200 gr Doppelrahmfrischkäse
100 gr Zucker
3 Blatt Gelatine
200 gr Sahne
1/2 TL Matchatee-Pulver (nach Geschmack, eher vorsichtig dosieren)

Für den Boden der Törtchen Kekse fein zerkleinern. Butter schmelzen und mit den Kekskrümeln vermengen. Eine Tortenplatte leicht einfetten, 6 Dessertringe darauf setzen, Kekskrümel hineingeben und fest andrücken.

Frischkäse mit Joghurt, Zucker und Matchapulver verrühren. Gelatine 5 Min. in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen. 3 EL der Joghurtmasse mit der aufgelösten Gelatine mischen und zur restlichen Joghurtmasse geben. Sahne schlagen und vorsichtig unterheben. Einen kleinen Rest Sahne zurückbehalten, um die Törtchen zu dekorieren.

Masse in den Dessertringen verteilen und mindestens 2,5 Stunden kalt stellen. Vorsichtig aus den Ringen lösen und mit einem Spritzbeutel mit der restlichen Sahne verzieren. Mit Matchapulver bestäuben.

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Ich hoffe, die Matchatörtchen treffen euren Geschmack! Wenns wieder ein bisschen wärmer wird, probier ich auch mal Matcha-Eis aus 🙂

Ich wünsch euch ein wunderbares Wochenende!

Liebe Grüße

Sabrina

Auf die Plätzchen…. und los!

Plätzchen

Plätzchenbox

Hallo ihr Lieben,

ui, jetzt hab ich aber lange nichts von mir hören lassen….Das liegt daran, dass bei mir der Freizeitstress ausgebrochen ist: Verabredungen auf dem Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfeiern und letztes Wochenende stand dann auch noch ein vorweihnachtlicher Städtetrip nach Budapest an (Bericht folgt). Ich gelobe aber Besserung, denn ich möchte euch ja schließlich noch einige weihnachtliche Ideen vostellen.

Fast auf den letzten Drücker habe ich dieses Wochenende auch die Weihnachtsbäckerei eröffnet: Inklusive riesen Kleckerei und Rückenschmerzen (Liebes Christkind, ich wünsche mir eine höhere Arbeitsplatte!!!!). Ich hab für den ersten Wurf fünf Sorten gemacht (im Uhrzeigersinn): Linzer Plätzchen, Riesen-Eissterne, Karamellkissen, Walnussküsschen und Zitronensandwiches.

Mal schauen, vielleicht packt mich die Backlust und ich mache die Tage noch ein paar mehr. Aber erst mal müssen diese Sorten bei einer Tasse Tee ausgiebig verköstigt werden 🙂

Linzer Plätzchen:

250 gr gemahlene Haselnüsse
1 Prise Zimt
250 gr Butter
250 gr Zucker
2 Eier und 2 Eigelbe
400 gr Mehl
1 Glas Himbeermarmelade
2-3 EL Himbeerlikör
1 Eigelb zum Bestreichen

Nüsse in der Pfanne ohne Fett rösten. Mit Butter, Zimt, Zucker, Mehl und Eier zu einem Teig verkneten und 2 Stunden kalt stellen. Teig 2 mm dick ausrollen und Kreise (ca. 5 cm Durchmesser) ausstechen. Himbeermarmelade mit Likör kurz erwärmen und die Kreise damit bestreichen. Weitere Motive (z.B. Rehform) ausstechen und darauf geben. Mit verquirltem Eigelb bepinseln und bei 200 Grad 10 Minuten backen.

Rezept aus „Meine Familie und ich“ (12/2012)

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Karamell-Kissen:

100 g Mehl
1 EL neutrales Öl
1 Eigelb
1 Vanilleschote
200 gr Schlagsahne
60 gr Zucker
100 gr Mandelblättchen

Mehl, Öl und Eigelb zu einem Teig verkneten. In einem Backrahmen auf die Maße ca. 30×30 cm ausrollen. Vanille, Sahne und Zucker aufkochen, bis die Flüssigkeit eindickt. Dann Mandeln dazugeben und auf den Teig gießen. Bei 200 Grad 15 Minuten backen. Noch warm in kleine Quadrate schneiden.

Rezept aus Brigitte Plätzchen-Extra 2012

Eissterne:

100 gr Marzipan-Rohmasse
gerieben Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
175 gr Weizenmehl
75 gr Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
100 gr Butter

Marzipan auf einer Küchenreibe raspeln. Zusammen mit anderen Zutaten schnell verkneten und eine Stunde in der Kühlschrank geben. 0,5 cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Bei 180 Grad 12 Minuten backen. Mit Zuckerguss oder Puderzucker verzieren.

Rezept aus Dr. Oetker Blitzplätzchen

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Walnussplätzchen:

250 gr Butter
150 gr Puderzucker
1 Prise Salz
300 gr Mehl
150 gr Walnusskerne
2 Eiweiss
130 gr Zucker

Mehl, Butter, Puderzucker und Salz zu einem Teig verkneten. 1 Stunde in den Kühlschrank geben. Eiweiss steif schlagen, Zucker und Nüsse unterrühren. Teig zu haselnussgroßen Kugeln rollen und mit dem Finger einkerben, sodass kleine „Schälchen“ entstehen. Mit einer Spritztülle die Eiweissmasse darauf geben und mit gehackten Walnüssen verzieren. Bei 150 Grad 25 Minuten backen.

Rezept aus „Meine Familie und ich“ (12/2012)

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Zitronensandwiches:

150 gr Weizenmehl
1 Msp. Backpulver
50 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 gr Butter
1/2 Glas Lemon Curd
evtl. Limoncello

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Butter zu einem glatten Teig verkneten. Kurz kalt stellen. Teig auf 0,5 cm ausrollen und Kreise (ca. 4cm Durchmesser) ausstechen. Kekse 10-12 Minuten bei 180 Grad backen und dann abkühlen lassen. Lemon Curd mit etwas Limoncello erwärmen und Kekse damit bestreichen. Zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben.

Ich wünsche euch viel Spaß in der Weihnachtsbäckerei!

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