Familienschatz

Pssssst…

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute einen gut gehüteten Familienschatz für euch dabei – das Rezept für den legendären Rhabarber-Käsekuchen. Seit ich denken kann, gehört er zu unserem Kuchenrepertoire. Er ist ein absoluter Dauerbrenner und ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der diesem Kuchen nicht sofort verfallen wäre, wenn er ihn einmal probiert hat. Sobald der erste Rhabarber in den Startlöchern steht, muss der Kuchen sofort gebacken werden. Gern auch in größeren Mengen zum Einfrieren für die harte Rhabarber freie Zeit.

Testet ihn doch mal – ich bin echt gespannt, was ihr dazu sagt 🙂

DSC_0688

So funktioniert’s:

Für den Teig:

150 gr Zucker | 150 gr Butter | 300 gr Mehl | 1 Ei |  1 Päckchen Vanillezucker | 1 Päckchen Backpulver

Für die Käsekuchenmasse:

1 kg Magerquark | 4 Eier | 125 gr Zucker | 100 gr weiche Butter | 1 Päckchen Sahnesteif | 2 Pk. Vanillezucker | 1 Becher Schmand | 1 Päckchen Käsekuchenhilfe

Für den Rhabarber:

1 kg Rhabarber | 3-4 EL Zucker | 1 Päckchen Tortenguß

Rhabarber schälen und in kleine Streifen schneiden. In eine Schüssel geben, zuckern und abgedeckt eine Stunde ziehen lassen.

Alle Zutaten für den Teig mit dem Knethaken des Rührgerätes schnell verkneten. Auf ein Backblech einen Backrahmen stellen. Teig darin verteilen und mit einer Teigrolle ausrollen.

Alle Zutaten für die Quarkmasse verrühren, Käsekuchenhilfe zuletzt dazugeben.

Rhabarber abseihen, Saft auffangen.

Rhabarber auf dem Quark verteilen. Die Backzeit beträgt 60 Minuten bei 180 Grad.

Kuchen abkühlen lassen. Tortenguß mit Rhabarbersaft anrühren und auf dem Kuchen verteilen.

DSC_0685

Lasst es euch schmecken 🙂

Liebste Grüße und eine tolle Woche,

Sabrina

 

 

Advertisements

Strawberry Blonde

Hallo ihr Lieben,

puh, was war das denn für ein Wetter an diesem Wochenende? Grauslich!

Da kramt man gerade die kurzen Sachen aus dem Schrank und muss dann doch wieder die Winterjacke anziehen. Aber man muss das Ganze ja auch mal positiv sehen: Endlich mal ein Wochenende, das sich geradezu anbietet, um die Steuererklärung zu machen, den Keller auszumisten oder sonstige Dinge zu erledigen, auf die man sonst so gar keine Lust hat.

Und wenn schon keine Sonne scheint, holen wir sie uns eben auf den Teller! Mit den ersten heimischen Erdbeeren, viel frischem Joghurt und einem crunchy Schokokeksboden. Genau das richtige für einen Sonntagnachmittag auf der Couch und einer Folge der Lieblingsserie dazu.

DSC_0331

So funktioniert’s (für eine Springform Ø 20 cm):

Für den Boden:

150 gr Butterkekse mit Schokoboden | 1 EL Butter

Für den Belag:

1 kg Erdbeeren | 750 gr Naturjoghurt | 200 gr Sahne | 130 gr Zucker | 1 Päckchen Vanillezucker | etwas Zitronenabrieb | 12 Blatt Gelatine

Für den Boden die Kekse in einem Multizerkleinerer zerhacken. Butter schmelzen und zu den Kekskrümeln geben. In eine Springform geben und fest andrücken. 30 Minuten kalt stellen.

Joghurt mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. In drei Schüsseln zu gleichen Teilen aufteilen.

500 gr Erdbeeren waschen, putzen und im Mixer pürieren. Durch ein feines Sieb passieren. 1/3 des Erdbeerpürees in eine Schüssel mit Joghurtmasse geben, die restlichen 2/3 in eine weitere. Die dritte Masse bleibt weiss.

4 Blatt Gelatine nach Anweisung auflösen und mit der weissen Joghurtmasse vermischen. Auf dem Keksboden verteilen. Etwa eine Stunde kaltstellen.

Danach mit der schwachrosa, zuletzt mit der dunkelrosa Masse ebenso verfahren. Unbedingt die Kühlzeiten beachten, da sonst die Schichten nicht trennscharf werden.

Die restlichen Erdbeeren putzen und waschen. Torte damit belegen. Fertig!

Ich hoffe, die Erdbeertorte zaubert euch auch ein bisschen Sonne auf den Teller. 🙂

Habt eine tolle, kurze Woche!

Liebe Grüße

Sabrina

P.S. Hier habe ich noch den passenden Sountrack zum Kuchen für euch.

Ha(e)ppy New Year!

limetten kuppel

Huhu ihr Lieben,

ich melde mich zurück und wünsche euch allen ein wunderbares, gesundes, erfolgreiches und leckeres Jahr 2016, das nur schöne Überraschungen für euch bereit hält!

IMG_6097

Kinder, Kinder, das Leben 1.0 hat mich in letzter Zeit ganz schön auf Trab gehalten, aber jetzt bin ich voll motiviert, das H(a)eppchen Glück mal wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen.

Ich hoffe, euch ist es in der Zwischenzeit gut ergangen, ihr habt eine schöne Weihnachtszeit verbracht und seid gut ins neue Jahr gestartet.

Heute hab ich für euch das Rezept zu unserem letzten Weihnachtskaffee im Handgepäck: Limetten-Basilikum-Cheesecakes! Getestet und für köstlich befunden!

So funktioniert’s (für 8 Törtchen):

Für den Mürbteig:

200 gr Butter | 200 gr Zucker | 1 Eigelb | 1 Prise Salz | 500 gr Mehl | 50 ml Milch | 1 TL Backpulver

Für die Limetten-Cheesecake-Füllung:

250 gr Frischkäse | 60 gr Zucker | Abrieb von 1 unbehandelten Limette | 75 gr Butter | 30 ml Sahne | 1 Eigelb

Für die Basilikumcreme:

1 Eigelb | 20 gr Zucker | 3 Blatt Gelatine | 150 gr Quark | 160 ml Sahne, cremig geschlagen | 15 Blättchen Basilikum

Für die Limettenglasur:

50 ml frisch gepresster Limettensaft | 20 gr Zucker | 1 Päckchen Tortenguss

Für die Basilikumcreme das Eigelb mit dem Zucker aufschlagen. Gelatine einweichen und unter schwacher Hitze auflösen. Ein Drittel des Quarks damit verrühren. Anschließend den Rest des Quarks und die Eigelbmassen darunter ziehen. Sahne nicht ganz steif schlagen. Basilikum fein hacken und mit der Sahne zur Quarkmasse geben.

In 8 halbkuppelförmige Silikonförmchen einfüllen und für 3 Stunden ins Gefrierfach geben.

Alle Zutaten für den Mürbteig rasch mit dem Knethaken vermengen. Eine halbe Stunde kalt stellen. Acht Tarteletteförmchen fetten und mit dem Mürbteig auslegen. Mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier auslegen und mit Linsen beschweren. Bei 160 Grad 10 Minuten blind backen.

Für die Limetten-Cheesecake-Masse Frischkäse mit dem Zucker, dem Abrieb der Limette und der sehr weichen Butter verrühren. 30 ml Sahne und ein Eigelb darumterziehen. Auf den Mürbteig geben und bei 160 Grad 10-15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Basilikumkuppeln aus den Förmchen drücken und mit der glatten Fläche auf die Cheesecakes setzen. 1 Stunde auftauen lassen.

Danach Limettensaft auspressen und mit Wasser auf 250 ml auffüllen. Mit Tortenguss aufkochen und die Kuppeln damit übergießen.

Mit Basilikum garnieren.

Lasst es euch schmecken!

Liebste Grüße und eine schöne Woche

Sabrina

Rezept aus „Törtchen, Tartelettes“ von Matthias Ludwigs

Sonntag ist zum waffeln da!

DSC_0269

Hallo ihr Lieben,

als mein Bruder im März für ein halbjähriges Praktikum nach Asien gegangen ist, hat er mir das Waffeleisen aus seiner WG vermacht. Und zwar nicht so ein olles für Herzchenwaffeln, sondern eines für so richtig schöne, dicke, eckige Waffeln.

Naja, jetzt ist es Oktober, mein Bruder kommt in zwei Wochen zurück und das Waffeleisen stand bislang noch unbenutzt in der Ecke. Das hat sich heute geändert – wir hatten Lust auf was süßes, aber wenig Zeit, etwas aufwändiges zu backen. Von daher waren ein paar Waffeln perfekt als Sonntagssüß. Und da wir auch noch eine ganze Obstschale voller Äpfel da hatten, wurden die auch noch verwurstelt.

Deswegen heute für euch auf dem Kaffeetisch: Apfelwaffeln mit Tonkabohne!

DSC_0265

So funktioniert’s (für 8 Waffeln):

  • 125 gr Butter
  • 4 Eier
  • 6 EL brauner Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 gemahlene Tonkabohne
  • 50 gr gemahlene Haselnüsse
  • 250 gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 4 kleine Äpfel, geschält und geraspelt

Butter mit Zucker und den Eiern schaumig rühren. Zimt, Tonkabohne und Haselnüsse unterheben. Mehl und Backpulver unterziehen. Milch und Apfelraspeln vorsichtig unterrühren.

Im gebutterten Waffeleisen goldbraun backen. Mit Apfelkompott und ein bisschen Sahne servieren.

Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße

Sabrina

Von Kartoffelsuppe und anderen Merkwürdigkeiten

zwetschgen minipies

DSC_0254

Hallo ihr Lieben,

ich liebe ja wirklich Zwetschgenkuchen, am liebsten mit einem fluffigen Hefeteig und schönen knusprigen Streuseln oben drauf. Und einer Kartoffelsuppe dazu…

Ja, ihr habt richtig gelesen: Mit Kartoffelsuppe dazu! Die Kombi gibt es traditionell bei uns zur Apfel- und Zwetschgenzeit. Hört sich komisch an, wenn ich drüber nachdenke, schmeckt aber einfach lecker. Kennt das jemand von euch auch? Oder habt ihr andere spleenige Essgewohnheiten in eurer Family?

Bei uns gab es heute zwar keine Kartoffelsuppe, dafür aber trotzdem ein schönes, neues Zwetschgenrezept: Zwetschgen-Minipies mit Mandeln 🙂

So funktioniert’s:

  • Für den Teig:
  • 200 gr Mehl
  • 100 gr Butter
  • 1 Ei
  • 50 gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Für den Belag:
  • 12 Zwetschgen
  • 250 gr Quark (20%)
  • Abrieb von einer Biozitrone
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 Packung Mandelblättchen

Alle Zutaten für den Teig rasch verkneten und eine Stunde kalt stellen. Für den Belag Zwetschgen entkernen und vierteln. Quark mit Zucker und Zitronenzesten vermischen.

Teil ausrollen, in 6 Teile teilen. Mit Quark bestreichen und mit Zwetschgen belegen. Die Teigränder nach oben einschlagen. Auf ein Blech mit Backpapier legen und mit den Mandelblättchen bestreuen.

Bei 180 Grad Umluft 20 Minuten backen.

Ich wünsch euch eine tolle Woche.

Liebe Grüße

Sabrina

 

Happy, happy, H(a)eppchen!

frischkäsefrosting

DSC_0217

Hallo ihr Lieben,

still und klammheimlich hat das H(a)eppchen Glück dieser Tage seinen zweiten Geburtstag gefeiert und ich hab’s selbst nicht bemerkt! Total verrückt, zwei Jahre mache ich das jetzt schon und es macht immer noch so viel Spaß wie am ersten Tag. So toll, dass ihr hier vorbeischaut und meine Beiträge lest, liked und kommentiert. Tausend Dank für eure treue Leserschaft, das bedeutet mir so viel! Ich freue mich auf viele weitere Jahre voller Kuchen, Törtchen und anderen kleinen Sünden 🙂

Mein erster Beitrag vor zwei Jahren war ein Johannisbeerkuchen. Deswegen heute als kleine Reminiszenz an die Anfänge meines Blogs ebenfalls ein Johannisbeerkuchen – diesmal aber gestapelt und mit einem Frischkäsefrosting drumrum. Sieht der nicht lecker aus? 🙂

DSC_0221

So funktioniert’s:

  • Für den Teig:
  • 400 gr Butter
  • 400 gr Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 8 Eier
  • 500 gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1oo ml Milch
  • 250 gr Johannisbeergelee
  • Für das Frosting:
  • 300 gr Frischkäse
  • 150 gr Puderzucker
  • 3 EL Milch

Zucker, Salz und Butter cremig rühren, Eier unterziehen. Mehl und Backpulver unterrühren. In eine gefettete Fettpfanne oder ein Blech mit Backrahmen einfüllen und bei 175 Grad 30 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Teig in 3 gleichmäßige Streifen schneiden. Zwei Teigstreifen mit Gelee bestreichen und zusammensetzen. Für das Frosting Frischkäse mit Puderzucker und Milch glattrühren. Kuchen damit einstreichen und kalt stellen. Mit Johannisbeerrispen garnieren.

DSC_0213

Lasst’s euch schmecken!

Liebe Grüße

Sabrina

Kalte Schnauze

blaubeer

DSC_0177

Hallo meine Lieben,

dieses Jahr zu meinem Geburtstag habe ich mir ja gewünscht, einmal im Sommer nach Paris zu reisen. Letztes Wochenende waren mein Bester und ich also in der Stadt der Liebe und was soll ich sagen – wir hatten absolutes Kaiserwetter. Soooo toll!!!  Ich finde, das hab ich mir aber auch verdient. Nachdem ich letztes Jahr an meinem Geburtstag auf dem Weg zur Bahnstation von einem Regenguß überrascht wurde, mitsamt Kuchen pitschnass wurde und dann die Bahn eine Stunde auf den Gleisen feststeckte, weil eine Kuhherde ausgebrochen war und da eine Party feierte. Kein Scherz! Ich wohne übrigens in einer deutschen Großstadt… Wahnsinn. Jetzt lache ich drüber, damals nicht so sehr.

Wie dem auch sei, Hauptsache, dieses Wochenende war schön 🙂 Und auch, wenn es heute draußen eher nach November aussah, hab ich heute den ultimativen Abkühler für euch: Heidelbeer-Lavendel-Eis! Yummie!

So funktioniert’s (für 8 Eisförmchen):

  • 250 gr Blaubeeren
  • 60 gr Zucker
  • 4 EL Zitronensaft
  • 2 EL getrocknete Lavendelblüten
  • 350 gr Joghurt
  • 150 gr geschlagene Sahne

Heidelbeeren, Zucker und Zitronensaft pürieren. 6 EL abnehmen und zur Seite stellen. Restliches Püree mit Joghurt mischen. Sahne unterheben. Joghurtmasse in Eisförmchen einfüllen, restliches Püree oben darauf geben. Ca. eine Stunde anfrosten, dann Eisstiele aus Holz oder Lollystiele einstecken. Zwei Stunden weiter einfrieren. Dann eiskalt genießen 🙂

Ihr Lieben, ich wünsch euch eine gute Woche! Ab Donnerstag soll es dann ja auch wieder schön werden…

Liebste Grüße

Sabrina