Ha(e)ppy New Year!

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Huhu ihr Lieben,

ich melde mich zurück und wünsche euch allen ein wunderbares, gesundes, erfolgreiches und leckeres Jahr 2016, das nur schöne Überraschungen für euch bereit hält!

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Kinder, Kinder, das Leben 1.0 hat mich in letzter Zeit ganz schön auf Trab gehalten, aber jetzt bin ich voll motiviert, das H(a)eppchen Glück mal wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen.

Ich hoffe, euch ist es in der Zwischenzeit gut ergangen, ihr habt eine schöne Weihnachtszeit verbracht und seid gut ins neue Jahr gestartet.

Heute hab ich für euch das Rezept zu unserem letzten Weihnachtskaffee im Handgepäck: Limetten-Basilikum-Cheesecakes! Getestet und für köstlich befunden!

So funktioniert’s (für 8 Törtchen):

Für den Mürbteig:

200 gr Butter | 200 gr Zucker | 1 Eigelb | 1 Prise Salz | 500 gr Mehl | 50 ml Milch | 1 TL Backpulver

Für die Limetten-Cheesecake-Füllung:

250 gr Frischkäse | 60 gr Zucker | Abrieb von 1 unbehandelten Limette | 75 gr Butter | 30 ml Sahne | 1 Eigelb

Für die Basilikumcreme:

1 Eigelb | 20 gr Zucker | 3 Blatt Gelatine | 150 gr Quark | 160 ml Sahne, cremig geschlagen | 15 Blättchen Basilikum

Für die Limettenglasur:

50 ml frisch gepresster Limettensaft | 20 gr Zucker | 1 Päckchen Tortenguss

Für die Basilikumcreme das Eigelb mit dem Zucker aufschlagen. Gelatine einweichen und unter schwacher Hitze auflösen. Ein Drittel des Quarks damit verrühren. Anschließend den Rest des Quarks und die Eigelbmassen darunter ziehen. Sahne nicht ganz steif schlagen. Basilikum fein hacken und mit der Sahne zur Quarkmasse geben.

In 8 halbkuppelförmige Silikonförmchen einfüllen und für 3 Stunden ins Gefrierfach geben.

Alle Zutaten für den Mürbteig rasch mit dem Knethaken vermengen. Eine halbe Stunde kalt stellen. Acht Tarteletteförmchen fetten und mit dem Mürbteig auslegen. Mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier auslegen und mit Linsen beschweren. Bei 160 Grad 10 Minuten blind backen.

Für die Limetten-Cheesecake-Masse Frischkäse mit dem Zucker, dem Abrieb der Limette und der sehr weichen Butter verrühren. 30 ml Sahne und ein Eigelb darumterziehen. Auf den Mürbteig geben und bei 160 Grad 10-15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Basilikumkuppeln aus den Förmchen drücken und mit der glatten Fläche auf die Cheesecakes setzen. 1 Stunde auftauen lassen.

Danach Limettensaft auspressen und mit Wasser auf 250 ml auffüllen. Mit Tortenguss aufkochen und die Kuppeln damit übergießen.

Mit Basilikum garnieren.

Lasst es euch schmecken!

Liebste Grüße und eine schöne Woche

Sabrina

Rezept aus „Törtchen, Tartelettes“ von Matthias Ludwigs

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Sommerloch

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Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr habt das tolle Sommerwochenende richtig genossen – wer weiss, ob wir die 30 Grad Marke nochmal knacken! 😉

Ich jedenfalls war so richtig faul die letzten Tage – das hat man ja auch hier auf dem Blog gemerkt – und hab mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Ich hoffe, ihr habt ein Nachsehen mit mir und nehmt als Entschuldigung für die Funkstille ein Stück spätsommerlichen Mango-Cheesecake mit Streuseln an.

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So funktioniert’s:

Teig:

  • 150 gr Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 75 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 75 gr kalte Butter

Füllung:

  • 750 gr Magerquark
  • 150 gr Zucker
  • 3 EL Zitronensaft
  • 50 gr Speisestärke
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne
  • 1 reife Mango

Streusel:

  • 100 gr Weizenmehl
  • 75 gr Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 75 gr Butter

Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Rührgeräts rasch verkneten. Falls nötig, mit den Händen nacharbeiten.  In einer gefetteten Springform (Ø 26 cm) ausrollen und einen 3 cm hohen Rand andrücken. Mit einer Gabel einstechen.

Mango schälen und in Spalten schneiden. Den Teig damit belegen.

Für die Füllung Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Die Eigelbe mit Quark, Zucker und Speisestärke verrühren. Eischnee unterheben. Sahne steif schlagen und unterziehen. Quarkmasse auf die Mangos geben.

Für die Streusel Butter, Zucker und Mehl verkneten. Streusel über die Quarkmasse krümeln. Bei 165 Grad Umluft 70 Minuten backen.

Lasst es euch schmecken 🙂

Liebste Grüße

Sabrina

 

Cozy Times Ahead

Pumpkin

Hallo ihr Lieben,

meine Güte, 4 (in Worten: V-I-E-R) Wochen soll es her sein, dass ich den letzten Beitrag gepostet habe? Oh weia…sorry für die Funkstille, es geht momentan turbulent zu im Hause Ha(e)ppchen! Der 30. Geburtstag meines Liebsten stand an, ein Ausflug nach München und ein Abstecher in die Heimat…immer nur auf Jück, wie der Rheinländer sagen würde 😉 Jetzt bin ich aber wieder voll und ganz für euch da und hab einige schöne Beiträge in petto – man darf also gespannt sein.

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Während meiner digitalen Abwesenheit ist es ja ganz plötzlich Herbst geworden. Ich kann das anfangs immer nur schwer akzeptieren, dass der wie immer viel zu kurze Sommer nun schon wieder vorbei sein soll, besonders wo wir alle schönen Sommertage in diesem Jahr gefühlt mit der Renovierung der neuen Wohnung verbracht haben. Nun denn, ich hab mich damit abgefunden und genieße jetzt die Herbstsonne und fiebere derweil schon einmal der Eröffnung der Weihnachtsmärkte entgegen.

Passend zu dem schönen Herbsttag heute habe ich ein Rezept mit Kürbis für euch: Einen Pumpkin-Cheesecake, frei interpretiert nach Martha Stewart. Ein echt leckeres Küchlein, das ehrlicherweise nicht besonders nach Kürbis schmeckt, aber dafür schön saftig ist und eine hübsche gelbe Farbe hat.

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So funktioniert’s:

Für den Boden:

1 Packung Vollkornbutterkekse

50 gr Zucker

3 EL geschmolzene Butter

Für den Belag:

500 gr Magerquark

200 gr Schmand

300 gr Doppelrahmfrischkäse

200 gr Zucker

1 TL Zimt

1 EL Vanilleextrakt

350 gr Kürbispüree

4 Eier

Für den Keksboden die Butterkekse in einem Multizerkleinerer zerkrümeln. In einer Schüssel mit der geschmolzenen Butter sowie dem Zucker vermengen. In einer Springform (ø26 cm) verteilen und mit einem Löffel oder einem Kartoffelstampfer zu einem kompakten Boden andrücken. Bei 175 Grad etwa 10 Minuten vorbacken.

Unterdessen Quark, Schmand und Frischkäse mit dem Zucker, dem Zimt und dem Vanilleextrakt cremig rühren. Dann das Kürbispüree unterziehen.

Dieses habe ich vorab aus einem halben Butternut-Kürbis hergestellt: Kürbis schälen, würfeln und mit ganz wenig Wasser weich kochen. Überschüssiges Wasser abgiessen und Kürbis pürieren. Abkühlen lassen. Das Kürbispüree lässt sich gut vorbereiten und ggfalls auch einfrieren.

Zum Schluss die Eier nach und nach unterziehen. Bei 175 Grad für weitere 40-45 Minuten backen, ggfalls nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken.

Abkühlen lassen und wenn gewünscht mit Sahnetupfen verzieren.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr mit dem Kuchen auch alle vermeintlichen Kürbishasser um den Finger wickelt 🙂

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Ich wünsche euch eine tolle Woche!

Liebste Grüße

Sabrina

Happy World Baking Day!

Erdbeercheesecake

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Hallo ihr Lieben,

ich bin so glücklich! Der kleine Frühling ist wieder aufgetaucht! Dank tatkräftiger Überzeugungsversuche (übrigens auch hier aus der Bloggercommunity) hat er sich entschlossen, diesmal länger zu bleiben! Endlich mal ohne Jacke das Haus verlassen, endlich mal die Sonnenbrille rausholen…Frühling, ick mag dir!

Und vor allem ist es ganz wunderbar, dass er sich entschlossen hat, genau an diesem Wochenende wiederzukommen. Am Samstag fand nämlich der alljährliche Japantag in Düsseldorf statt und es wäre zu schade gewesen, hätten all die Samurais, Sumos und Sailormoons im Regen stehen müssen. Aber darüber muss ich euch ein andermal genauer berichten…

Frühling, um deine freudige Wiederkunft zu zelebrieren (und auch den World Baking Day, ähem), habe ich dir einen Erdbeer-Cheesecake gebacken, den ich dir als Opfergabe/ Bestechungsversuch darreichen möchte. Bitte, bitte verlass uns nicht so bald wieder! 😉

So funktioniert’s:
Für den Teig:
1 Ei
150 gr Margarine
100 gr Zucker
1 Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
200 gr Mehl
Für die Quarkmasse:
500 gr Magerquark
200 gr Schmand
200 gr geschlagene Sahne
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
150 gr Zucker
ein paar Spritzer Zitronensaft
Für den Erdbeerspiegel:
500 gr Erdbeeren
etwas Wasser
1/2 EL Speisestärke
1 EL Zucker
Deko:
300 gr Erdbeeren

Aus den Zutate für den Teig einen Knetteig herstellen und kurz kalt stellen.

Quark, Schmand, Eier, Zucker und Puddingpulver verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben.

Den Teig mit einem kleinen Teigroller in der gefetteten Springform (ø 26 cm) ausrollen. Einen ca. 3 cm hohen Rand andrücken. Um ihn als ganzes auszurollen und in die Form zu hieven, ist er leider etwas zu weich. Mit einer Gabel einstechen und dann die Quarkmasse darauf verteilen. Bei 180 Grad 60 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für den Erdbeerspiegel Erdbeeren mit etwas Wasser ca. 10 Minuten einkochen lassen, dann pürieren. 1/2 El Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren, zum Erdbeerpüree geben und kurz aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Auf den Cheesecake geben und mit ganzen Erdbeeren dekorieren.

Und dann: nomnomnom. Kuchen weg! 😉

Liebste Grüße und eine schöne Woche wünscht euch

Sabrina

Erdbeeren

Einen im Tee!

Matcha

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Ihr Lieben,

wenn Ihr auch so gerne wie ich im Internet nach Rezepten stöbert und auch an keinem Foodblog vorbeikommt, ist euch bestimmt schon das eine oder andere Rezept mit japanischem Matcha-Grünteepulver untergekommen. Ich habe schon länger mit einem Rezept für Matcha-Cheesecake geliebäugelt, habe mich aber nie so richtig daran gewagt, weil ich jetzt nicht gerade der größte Grüntee-Fan auf dieser Erde bin.

Nachdem eine Kollegin mit japanischen Wurzeln allerdings neulich mal ein Matcha-Latte-Pülverchen mit ins Büro gebracht hatte, das wirklich sehr lecker war, bin ich dann doch mal in den Teeladen losgezogen, um ein Pöttchen Matcha zu kaufen. Erst einmal hab ich die Regale vergeblich nach Matcha abgesucht, denn dieser wurde in einer Vitrine hinter der Theke verwahrt. Das war angesichts des Preises dann auch gar nicht so verwunderlich… Also ich kann sagen, das war mit ABSTAND der teuerste Tee, den ich jemals gekauft habe. Aber gut, Matcha-Tee ist ja auch wirklich sehr gesund, sodass ich das in eine Investition in mein körperliches Wohlbefinden gesehen habe 🙂

Hier also das Rezept für die unheimlich gesunden Matcha-Cheesecake-Törtchen (6 Stück):

Für den Boden:
150 gr Vollkornbutterkekse
50  gr Butter
Für die Creme:
150 gr Naturjoghurt
200 gr Doppelrahmfrischkäse
100 gr Zucker
3 Blatt Gelatine
200 gr Sahne
1/2 TL Matchatee-Pulver (nach Geschmack, eher vorsichtig dosieren)

Für den Boden der Törtchen Kekse fein zerkleinern. Butter schmelzen und mit den Kekskrümeln vermengen. Eine Tortenplatte leicht einfetten, 6 Dessertringe darauf setzen, Kekskrümel hineingeben und fest andrücken.

Frischkäse mit Joghurt, Zucker und Matchapulver verrühren. Gelatine 5 Min. in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen. 3 EL der Joghurtmasse mit der aufgelösten Gelatine mischen und zur restlichen Joghurtmasse geben. Sahne schlagen und vorsichtig unterheben. Einen kleinen Rest Sahne zurückbehalten, um die Törtchen zu dekorieren.

Masse in den Dessertringen verteilen und mindestens 2,5 Stunden kalt stellen. Vorsichtig aus den Ringen lösen und mit einem Spritzbeutel mit der restlichen Sahne verzieren. Mit Matchapulver bestäuben.

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Ich hoffe, die Matchatörtchen treffen euren Geschmack! Wenns wieder ein bisschen wärmer wird, probier ich auch mal Matcha-Eis aus 🙂

Ich wünsch euch ein wunderbares Wochenende!

Liebe Grüße

Sabrina