Build me up Butternut!

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Hallo ihr Lieben,

ich weiß, ich weiß…ich habe das H(a)eppchen Glück wirklich sträflichst vernachlässigt in den letzten Wochen. Das „reale“ Leben hat mich einfach im Griff gehabt: Erst mein 30. Geburtstag, die Hochzeit einer ganz lieben Freundin (inkl. Trauzeugentätigkeit), der Sommerurlaub und viel, viel Arbeit im Job. Aber jetzt, da so langsam die kalte Jahreszeit anbricht, hab ich wieder richtig Lust, den Ofen anzuschmeissen und dem Blog Leben einzuhauchen. Ich hoffe, es ist noch jemand da draußen, der das lesen mag 🙂

Aber nun mal zum Thema…

Ich muss euch ein Geständnis machen. Ich bin süchtig. Instagramsüchtig. Ich liiiiiebe es einfach, dort so richtig ausgiebig zu stöbern – schließlich habe ich einen Ruf als Klatsch-Queen zu verlieren und muss selbstverständlich up to date sein, was bei den Kardashians, Michelle Obama und sämtlichen namhaften Food- und Modebloggern so los ist. Und ich finde, Instagram ist eine nie versiegende Quelle der Inspiration – sei es in Sachen Klamotten, Inneneinrichtung oder neue Rezepte.

So habe ich dort gestern einen super aussehenden Butternutkürbis-Streuselkuchen entdeckt (danke @werkeltagebuch), den ich heute direkt ausprobieren musste. Und siehe da: Nicht nur fotogen, sondern auch richtig lecker!

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So funktioniert’s:

250 g Butternuss-Kürbis | 1 Prise Salz | 400 g Butter | 350 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 4 Stück Eier | 450 g Mehl | 150 g Dinkelmehl | 1 Pck. Backpulver | 2 TL gem. Zimt | 80 g Haferflocken | 2 EL Dinkel-Crunchmüsli

Kürbis schälen, zerkleinern und im Schnellkochtopf 15 Minuten dämpfen. Kurz abkühlen lassen und mit dem Pürierstab pürieren.

250g Butter, 200g Zucker, Vanillezucker und Salz verrühren. Danach die Eier unterziehen. 200g Mehl, Dinkelmehl und Backpulver vermischen und hinzugeben.

Kürbispüree untermischen. Auf ein gefettetes Bachbleck geben.

Für die Streusel 150g Zucker, 150g Butter, 250g Mehl und Zimt mit dem Knethaken zu Streuseln verarbeiten. Haferflocken und Dinkelcrunch untermischen. Auf den Teig verteilen.

Bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 35 Minuten backen.

Der Kuchen ist echt lecker, finde ich – ganz fluffig und saftig, fast brownieartig. Ich hoffe, er schmeckt euch so gut wie uns.

Ich wünsche euch eine gute Woche und einen schaurig-schönen Halloween-Abend, falls ihr etwas vorhabt!

Liebe Grüße

Sabrina

 

Das Rezept habe ich hier gefunden.

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Irgendwas geht immer

Zitronenküchlein

Ihr Lieben,

es gibt ein paar Dinge, die gehen immer. Ich persönlich finde ja, Zitronenkuchen geht immer. Egal, in welchem körperlichen oder seelischen Zustand man sich auch befinden mag. Der Zitronenkuchen ist ein bescheidenes Küchlein, ganz simpel und unaufgeregt, stillt aber den fiesen Süßhunger am Sonntagnachmittag, wenn alle Läden dicht sind und macht glücklich und zufrieden, wenn einem die Zutaten für spektakuläre Backwerke fehlen.

Die Frage nach dem „Was geht immer?“ hat mich am Wochenende beschäftigt, denn jeder hat da ja so seine persönlichen Vorlieben. Aus diesem Grund habe ich in meinem Umfeld eine repräsentative (ähem) Umfrage zum Thema „Was geht immer?“ gestartet.

Hier ein kleiner Auszug meiner Forschungsergebnisse: „Was geht bei euch immer?“

  • Mettbrötchen mit Zwiebeln – fand bei der gesamten männlichen Fraktion Zustimmung
  • Nutella ausm Glas löffeln – hier konnte keine geschlechterspezifische Präferenz ausgemacht werden
  • Käsekuchen – drei mal dürft ihr raten, von wem das kam…
  • Butterbrezeln – also da stimme ich unbedingt zu!
  • Eiscreme – „Das schließt doch den Magen, sagt man, oder?“  😀
  • und zu guter Letzt mein absoluter Favorit: „Ruhrpottcarpaccio“

Ich so: „Was ist DAS denn?“ Er so: „Kennste nicht? Mantaplatte?“ Ich so: „Nä, was soll das sein?“ Er so: „Na, ne Currywurst!“

Ich hab mich schlapp gelacht. Jetzt wohne ich ja doch schon eine Weile im Rheinland, aber offensichtlich tun sich da ab und zu doch noch Verständigungsschwierigkeiten auf…

Aber entschuldigt bitte, jetzt bin ich ganz abgeschweift. Es ging ja eigentlich um den Zitronenkuchen, nicht wahr?

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Fluffiger Teig und ein säuerlich-süßer Guss – genau das Richtige in jeder Lebenslage und besonders, wenn das Wetter so ekelig ist wie an diesem Wochenende. Holt euch doch einfach so die Sonne ins Wohnzimmer!

Das Rezept ist mittlerweile ein Dauerbrenner, denn es macht sich wunderbar sowohl als Blechkuchen, Minigugl oder eben als Kleinkuchen. Und er geht so verdammt schnell! 🙂

Hier die Angaben für ein Blech Zitronenkuchen. Für die Minigugel (12 Stück) würde ich die Hälfte des Rezepts verwenden, für die 4 Minikuchen habe ich 1/3 des Teigs verarbeitet.

So funktioniert’s:

350 gr Butter
350 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
Abrieb von einer Bio-Zitrone
350 gr Mehl
3 gestrichene TL Backpulver

Aus allen Zutaten einen Rührteig herstellen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen bzw. auf Förmchen verteilen. Bei 175 Grad 20 Minuten backen.

Abkühlen lassen und anschließend 200 gr Puderzucker mit 4 EL Zitronensaft verrühren und den Kuchen mit dem Guss überziehen.

Easy-peasy und superschnell! Ich sag doch, Zitronenkuchen geht immer 🙂

Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche!

Herzigst,

eure Sabrina

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Das Käsekuchenmonster

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Leute,

vergesst das Krümelmonster! Das, was in meiner Wohnung sein Unwesen treibt, ist weitaus furchteinflößender: Das schaurige, bärtige Käsekuchenmonster mit seinen gefährlichen Klauen und riesigen Zähnen. Wehe dem! – sobald das Monster Käsekuchen wittert, kommt es aus seinem Versteck hervor und verschlingt den gesamten Kuchen mit einem Haps in seinem fürchterlichen Maul, sodass kein Krümel übrig bleibt. In regelmäßigen Abständen muss ich dem Monster Tributzahlungen in Form von Käsekuchen darbieten, um es bei Laune zu halten. Besonders oft verlangt es den Käsestreuselkuchen mit Kirschen, gebacken auf einem großen Blech, sodass sein unbändiger Hunger zumindest für einige Zeit gestillt ist. Ach, wenn das Monster doch nur eimal seinen Appetit auf Käsekuchen  verlieren würde, sodass ich den himmlisch saftigen und zugleich krossen Kuchen selbst verspeisen könnte…

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Falls Ihr auch ein hungriges Käsekuchenmonster zuhause sitzen habt, hier mein Vorschlag. Das Rezept habe ich aus verschiedenen Blechkuchenrezepten zusammengestellt.

So funktioniert’s:

Für den Teig:
150 gr Butter
125 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
300 gr Mehl
1 TL Backpulver
Für den Belag:
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 kg Quark
4 Eigelb
250 gr Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
250 ml Sahne, geschlagen
4 Eiweiß, geschlagen
2 Gläser Schattenmorellen
Für die Streusel:
250 gr Mehl
150 gr Butter
125 gr Zucker
1 TL Zimt
50 gr gehobelte Mandeln

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Für den Boden Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Mehl und Backpulver dazugeben. Den Teig auf einem gefetteten Backblech gleichmäßig verteilen.

Für den Belag zunächst 4 Eier trennen. Die Eiweiße steif schlagen und beiseite stellen. Mit der Sahne genauso verfahren. Den Quark, die Eigelbe, den Zucker und das Puddingpulver gut verrühren. Eiweiß und Sahne vorsichtig unterheben und auf den Teig geben. Kirschen gut abtropfen lassen und auf die Quarkmasse geben.

Für die Streusel Mehl, Butter, Zimt und Zucker schnell verkneten und mit den Fingern noch ein bisschen nacharbeiten. Auf dem Backblech verteilen und mit den gehobelten Mandeln bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad 60 Minuten backen. Falls die Streusel und die Mandeln zu dunkel werden, zwischenzeitlich mit Alufolie abdecken.

Der Kuchen schmeckt übrigens auch hervorragend mit Mandarinen belegt und mit einem klaren Tortenguss überzogen (statt Streuseln).

Ihr Lieben, ich hoffe, ich einen kleinen Beitrag zur Besänftigung eurer Käsekuchenmonster geleistet zu haben 🙂

Habt eine gute Woche!

Liebe Grüße

Sabrina

Ein gewürziges Vergnügen

Gewürzkuchen

Gewürzkuchen

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr habt ein schönes erstes Adventswochenende verbracht! Mein Glühweindurst ist jetzt jedenfalls für erste gestillt 😉

Passend zum „Ersten Advents-Kaffee“ habe ich mal wieder ein altbewährtes Familienrezept gebacken, das für mich einfach nach Kindheitserinnerung schmeckt: Den Gewürzkuchen nach dem Rezept meiner Oma. Den ersten gibt es jedes Jahr an Allerheiligen und dann – aufgrund der großen Nachfrage – in regelmässigen Abständen bis Weihnachten. Der Kuchen ist aber auch toll – schokoladig, würzig, saftig, hmmm. Und außerdem super einfach zuzubereiten und er hält sich ewig. Der Gewürzkuchen rangiert auf jeden Fall unter den Top 10 meiner liebsten Kuchen aaaaaller Zeiten!

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So funktioniert’s:

  • 5 Eier
  • 180 gr zerlassene Butter
  • 300 gr Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 250 ml heisser Kaffee
  • 150 gr gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 150 gr Schokostreusel
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz
  • 1 TL Zimt
  • 300 gr Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Eigelbe mit den restlichen Zutaten zu einem Rührteig verarbeiten. Eiweiß unterheben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Bei 180° C 20-25 Minuten backen. Nach dem Erkalten mit Schokoguss überziehen und wenn gewünscht mit gehackten Mandeln bestreuen. Schon fertig!

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Liebe Grüße,

Sabrina

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