DIWTHOMF

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Hallo liebe Freunde des stilvollen Wohndesigns,

heute habe ich endlich mal wieder einen DIY-Beitrag für euch. Wobei ich mich kaum traue, es Do-It-Yourself zu nennen. Ich habe ja immer tausend Ideen im Kopf, was ich basteln oder zusammenbauen kann, aber letztlich muss ich dann doch immer meinen suuupernetten Freund anheuern, damit er bohrt, schraubt oder den Elektrokram erledigt… Ich nenne es also mal DIWTHOMF – Do-It-With-The-Help-Of-My-Friend 🙂

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So war es auch bei meinem letzten Projekt. Ich habe ja zur Zeit eine ausgeprägte Häuschenphase, was die Deko betrifft. Es gibt aber auch überall so schöne kleine Häuser zu kaufen im Moment – als Holz, aus Beton, aus Porzellan. Schon länger hatte ich die Idee, ein Holzhäuschen zur Uhr umzufunktionieren. Das Häuschen habe ich bei einem Dekogeschäft erstanden, es ist ein einfacher Rahmen mit dünner Spanholzrückwand. Ein Uhrwerk habe ich günstig bei Amazon geshoppt, wichtig ist es natürlich, vorher auszumessen, ob beide Zeiger ungestört rundlaufen können. Die Mitte des Häuschens ausmessen und anschließen mit einem dünnen Holzbohrer ein Loch durch die Rückwand bohren. Das Uhrwerk montieren und dann viel Freude beim Uhr ablesen 🙂 🙂

Hier noch eine kleine Dokumentation meines Häuschen-Spleens in unserem Flur. Die Glühbirnenvase habe ich übrigens hier schon mal vorgestellt, falls ihr die nachmachen mögt.

Ich wünsche euch eine gute Woche, lasst es euch gut gehen und die Sonne auf den Bauch scheinen!

Liebste Grüße

Sabrina

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Eicatcher!

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Hallo ihr Lieben,

ach, ich mag Ostern einfach. Die Osterzeit läutet doch immer so richtig den Frühling ein. Sowohl Back- als auch Dekotechnisch kann man so richtig aus dem Vollen schöpfen: Tulpen, Osterglocken, posierliche Tierchen und der erste Rharbarber. Ein Traum 🙂

Bekanntermaßen sichte ich ja schon direkt nach Weihnachten die ersten Osterideen und stelle eine kleine To Do Liste zusammen mit lauter schönen Sachen, die ich gerne hier vorstellen will. Erfahrungsgemäß wird davon genau 2% umgesetzt. Deswegen habe ich heute eine erste kleine Oster-Dekoidee für euch dabei, die ich – wie sollte es anders sein – im letzten Jahr schon vorbereitet haben wollte.

Zur Zeit habe ich ein ziemliches Faible für alles, was entweder aus Beton oder Kupfer (oder der Kombination aus beidem?) besteht. Das macht auch vor der diesjährigen Osterdeko nicht Halt. Und so habe ich einfach mal aus Zement Ostereier gegossen. Bäms!

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So funktioniert’s:

  • Ein Säckchen Universalzement
  • 6 Eier
  • 1 Eierkarton

Mit einem spitzen Messer vorsichtig ein Löchlein in ein Ei klopfen (an der spitzen Seite). Mit einem Schaschlikspiess den Eiinhalt gut vermischen, damit die Flüssigkeit besser abfließt. So lange schütteln, bis das Ei leer ist. Mit heißem Wasser abspülen und trocknen lassen.

Universalzement gemäß Packungsanleitung anmischen. Eier mit der Öffnung nach oben in einen Eierkarton stellen. Zement mit einem kleinen Trichter in die Eier füllen. Dabei gut schütteln, damit sich der Zement gleichmäßig verteilt. Einen Tag lang trocknen lassen.

Jetzt kommt der spaßigste Teil: Die Eier können nun wie gewohnt gepellt werden 🙂

Danach dekorieren und Freude dran haben… Ich hoffe, euch gefällt meine unkomplizierte Osteridee!

Liebste Grüße

Sabrina

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Ein Gruss aus meiner Küche

Apple Crumble

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Hallo meine Lieben,

ich hoffe, ihr seid schon in heller Vorfreude auf Weihnachten und habt in der Zwischenzeit alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Nicht? Bitte keine Panik, ich habe da noch einen Vorschlag für euch, der schnell umzusetzen ist und trotzdem ganz schön Eindruck macht! Ich persönlich finde es ja besonders schön, selbstgemachte Geschenke zu Weihnachten zu verschenken, vor allem Essbares. Damit kann man ja kaum daneben liegen 🙂

Letztes Jahr hab ich euch ja den leckeren Orangenlikör mit weisser Schokolade vorgestellt, der super ankam. Beim Stöbern nach einem schönen Geschenk aus der Küche bin ich bei Simones Blog S-Küche fündig geworden: Apple Crumble Granola-Müsli! Hmmm…das hörte sich schon fantastisch an und zur Zeit bin ich sowieso total auf dem Apfel-Zimt-Trip. Und die Umsetzung ist auch ganz easy: Ein Körnermix wird mit Mandelmus und selbst eingekochtem Apfelmus, Nüssen und allerlei anderer guter Sachen vermischt und im Ofen kross gebacken.

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Ich sage euch, diese Müsli schmeckt so hinreissend nach Apfelkuchen, dass es einem ganz warm ums Herz wird. Genau das Richtige fürs Frühstück in der kalten Jahreszeit!

Hier findet ihr die detaillierte Anleitung für das tolle Granola.

Vielleicht macht der eine oder andere von euch das Müsli ja auch einfach für sich selbst nach, es lohnt sich auf jeden Fall, Ehrenwort! 🙂

Liebe Grüße und einen tollen Weihnachtscountdown!

Sabrina

 

Tausch dich glücklich!

Weihnachtskissen

Hallo ihr Lieben,

wie ihr bereits wisst, habe ich in diesem Jahr ja beim Adventskalendertausch von Denise alias Goldengelchen teilgenommen. Jeder Teilnehmerin wurde ein Türchen zugelost, für das es dann eine ansprechende „Füllung“ zu gestalten galt. Und das Ganze natürlich 24 mal, damit auch jeder ein Geschenk bekommt.

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Mein Türchen, heute darf ich’s ja endlich verraten, hat die Nummer 11 🙂

Lange hab ich hin und her überlegt, was ich beisteuern könnte, das in großer Anzahl herzustellen und trotzdem nett anzusehen ist. Schnell hatte ich mich entschieden, dass ich gerne Kissenhüllen individuell gestalten wollte. Auf Pinterest hatte ich eine bestickte Kissenhülle mit Elchmotiv gesehen, die ich gern ausprobieren wollte und machte mich enthusiastisch ans Werk. So etwa zehn Minuten lang. Eine zerlöcherte Kissenhülle und einen halben Wutanfall später musste ich mir leider eingestehen, dass Sticken echt nicht so mein Ding ist 😉

Deswegen musste ein Plan B her. Zum Glück hatte eine schlaue Kollegin die Idee: „Stempel doch einfach was!“ Ja, Mann! Ich stempel‘ einfach was! Gesagt, getan, habe ich mir aus einem Radiergummi ein Dreieck geschnitzt, mit Hilfe dessen ich ein Tannebäumchen mit weisser Opal-Textilfarbe auf die Kissenhülle gestempelt habe. Dann kam noch der kleine Stamm dazu und anstelle eines Sterns prangt ein Herzchen aus roter Textilfarbe aus der Spitze des Tannenbaums.

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Nach einer ausgiebigen Trockenphase und anschließender Hitzekur unter dem Bügeleisen konnten sich die Kissenhüllen auf den Weg zu meinen Adventskalender-Mitstreiterinnen machen. Ich hoffe, Euch gefällt mein Türchen und die Kissen machen sich vielleicht sogar auf euren Couchen breit? 🙂

An dieser Stelle möchte ich mich ganz, ganz herzlich für die tollen Geschenke bedanken, welche ich bisher schon auspacken durfte. Ob neue Bürotasse, ein herzallerliebster Weihnachtswichtel, ein Häkelarmband oder all die anderen schönen Dinge – einfach toll, was ihr euch da habt einfallen lassen. Und tausend Dank an dieser Stelle auch nochmal an Denise, die sich die riesen Mühe gemacht hat und den Tausch koordiniert, Päckchen gepackt und zur Post geschleppt hat. Das Ganze hat bis jetzt schon so viel Spaß gemacht und ich bin so gespannt, was noch kommt.

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Ich wünsche euch allen eine ganz tolle Vorweihnachtszeit, die viele schöne Überraschungen für euch bereit hält!

Liebste Grüße,

Sabrina

Advent, Advent

Adventskranz

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Hallo ihr Lieben,

Weihnachten nähert sich in Siebenmeilenstiefeln und ich freue mich so! Spätestens mit dem ersten Glühwein bin ich ja ohnehin richtig auf Weihnachten eingegrooved.

Dieses Jahr hat meine Weihnachtsuhr aber bereits noch früher getickt, und zwar aus folgenden Gründen:

Ich habe ja im Skiurlaub Anfang des Jahres die liebe Denise vom Goldengelchen-Blog kennengelernt. Denise veranstaltet auch in diesem Jahr einen Adventskalendertausch und hat mich gefragt, ob ich nicht mitmachen möchte. Jedem der 24 Teilnehmer wurde eine Türchennummer zugelost. Für das jeweilige Türchen steuert man also 24 mal etwas Handgemachtes, Selbstgebackenes oder mit Liebe ausgesuchtes bei. Denise packt das Ganze dann zusammen, sodass jeder ein Geschenk von jedem Teilnehmer erhält. Und da ich ja auch 24 mal meinen Beitrag produzieren musste, hat Weihnachten dieses Jahr für mich schon im Oktober begonnen. Vor Kurzem kam also mein persönlicher Adventskalender an und schon allein die liebevollen Verpackungen lassen die Vorfreude steigen. Ich kanns kaum erwarten, morgen das erste Päckchen zu öffnen 🙂 Ich bin übrigens am 11.12. dran, dann kann ich ja auch verraten, was ich beigesteuert habe!

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Der Adventskalender stand also schon mal und auch mit dem Adventskranz bin ich ich dieses Jahr früh dran gewesen. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich eine Liebhaberin skandinavischen Wohndesigns bin. Schon länger habe ich deshalb ein Auge auf einen Kerzenhalter aus verschieden großen Holzkugeln geworfen, war aber bislang echt zu knausrig, einen niedrig dreistelligen Betrag für das schöne Teil hinzublättern. Als ich vor Kurzem im Bastelbedarf dann Holzkugeln in Hülle und Fülle entdeckte und den Liebsten einige Tage lang bequatscht habe, mir etwas zur Hand zu gehen, starteten wir mit der Umsetzung unseres eigenen skandinavischen Adventskranztraums 🙂

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In die vier größten Kugeln wurden auf der Oberseite mit einem Forstnerbohrer Löcher für die Kerzen im gewünschten Durchmesser gefräst. Auf der Unterseite mit einer Holzfeile für besseren Stand abflachen. Danach habe ich die Kugeln mit Goldspray angesprüht.Einige kleine Kugeln habe ich komplett eingesprayed , die großen wiederum mit Malerkrepp abgeklebt und verschiedene Partien davon besprüht.

Kugeln auf ein Paketband ziehen und die Enden verknoten. Kerzen mit etwas flüssigem Wachs in den Halterungen fixieren und Kranz wie gewünscht dekorieren.

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Ich hoffe, euch gefällt mein „abgekupferter“ Adventskranz 🙂

Habt einen fantastischen ersten Advent!

Liebste Grüße

Sabrina

Das Burgerbegehren, Part I

Burger

Bur­ger­be­geh­ren, das

Wortart: Substantiv, Neutrum

„Das Burgerbegehren ist ein Instrument der unmittelbaren Demokratie in deutschen Haushalten. In wichtigen Angelegenheiten akuten Burgerappetits können die wahlberechtigten Personen Antrag auf Burgerentscheid stellen. Dieser Antrag heisst Burgerbegehren. Stimmt die Mehrheit der Beteiligten für den Burger, schmeisst sich Sabrina die Kochschürze um und bereitet köstliche Pulled-Pork-Burger vor.“

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In Part I meines Burgerbegehrens zeige ich euch, wie man die weltbesten Burgerbrötchen selbermacht. Vergesst die knautschigen, trockenen Dinger aus der Tüte – wenn ihr einmal diese fluffigen, köstlichen Brötchen gekostet habt, gibt’s bald nur noch die 🙂

So funktioniert’s (für ca. 8 Stück):

25 gr frische Hefe

1 EL Zucker

1/2 TL Salz

1/4 l Milch

1/8 l Wasser

50 gr Butter

1 Ei

600 gr Mehl

1 Eigelb

etwas Sesam

2 EL Schlagsahne

Hefe zerbröckeln und mit dem Zucker mischen. Milch und Butter erwärmen und mit dem Wasser mischen, sodass eine lauwarme Mischung entsteht. Mehl und Salz mischen. Milchmischung und das Ei dazu geben. Gut mit dem Knethaken des Rührgeräts durchkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Abgedeckt ca. 45 Minuten im warmen Backofen (ich habe ihn auf 50° C eingestellt) oder auf der Heizung gehen lassen. Der Teig ist ziemlich flüssig, sodass man etwas Mehl auf den Händen und der Arbeitsfläche benötigt, um die Brötchen formen zu können. Teigkugeln abstechen und mit etwas Mehl zu Brötchen formen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und weitere 30 Minuten gehen lassen. Diese Zeit sollte man den Brötchen wirklich geben, es lohnt sich! 🙂

Eigelb und Sahne verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Mit etwas Sesam bestreuen. Die Brötchen bei 200 Grad Ober-Unterhitze 20 Minuten lang backen. Vor dem Belegen die Schnittflächen kurz in der heißen Pfanne rösten.

Nach Belieben belegen – am besten mit leckerem Pulled Pork (Rezept folgt).

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Viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße

Sabrina

Rezept aus Lecker! Nr.11/2014

 

 

Wüstenblume

Sukkulenten

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Hallo ihr Lieben,

wenn ich eines nicht besitze, dann den grünen Daumen. Und wenn ich eines mit Gewissheit sagen kann, dann dass ich jedes Gewächs früher oder später hinüber kriege. Ein Pflänzchen, welches es bei mir aushalten will, muss echt hart im nehmen sein. Eine divenhafte Orchidee? Keine Chance! Eine pflegeleichte Yucca-Palme? Wirft alle Blätter ab! Selbst Küchenkräuter machen reihenweise die Biege. Also muss was her, was das Leben unter widrigen Umständen gewohnt ist. Sukkulenten! Wer’s in der Wüste aushält, überlebt auch im Hause H(a)eppchen. Noch dazu sind die genügsamen Pflänzchen hübsch anzusehen und schwer en Vogue zur Zeit.

Schon länger geistert mir deshalb die Idee eines Sukkulenten-Terrariums im Kopf herum. Ich hatte das mal irgendwo gesehen und fand das gleich ganz toll. Als Pflanzgefäss habe ich eine Art „Bullauge“ aus Glas verwendet, was wahrscheinlich eher dazu vorgesehen war, mit Deko befüllt aufgehangen zu werden, aber ich finde, es macht sich auch als Minigewächshaus ganz gut.

Die kleinen Wüstenpflanzen sind zwar sehr genügsam, ein paar Kleinigkeiten muss man aber doch beachten, damit sich die Sukkulenten in ihrem gläsernen Heim wohl fühlen. Eine schöne Anleitung findet ihr hier.

Ihr benötigt:

Ein Pflanzglas

verschiedene Sukkulenten

Eine Handvoll Pflanzgranulat

Eine Handvoll Aktivkohle

Blumenerde

Zunächst das Granulat auf dem Boden des Pflanzgefässes verteilen. Dieses verhindert Staunässe.  Darauf die Aktivkohle geben. Mit Blumenerde auffüllen. Mit einem Teelöffel kleine Kuhlen für die Pflänzchen buddeln. Diese dann in die Mulden drücken, evtl. einen Gartenhandschuh verwenden, falls es Dornen gibt (ich spreche da aus leidiger Erfahrung ;)).

Folgende Pflänzchen habe ich verwendet:

Echeveria agavoides (groß, im hohen Blumentopf)

Hoya kerrii (Herzförmig, im kleinen Gläschen)

Im Terrarium, im Uhrzeigersinn:

Echinocactus grusonii “kurzdornig” (Kaktus groß)

Aloe (stachelig)

Pachyphytum oviferum

Lithops – lebende Steine

 

Ich jedenfalls bin sehr glücklich mit meinem Minigewächshaus und freue mich, dass die Pflänzchen keine Blätter haben, die sie abwerfen könnten 😉 . Vielleicht habt ihr ja Lust, das nachzumachen?

Reminder: Bis morgen, 24.00 Uhr läuft noch mein Törtchengewinnspiel. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? 🙂

Liebste Grüße und einen schönen Rest vom Wochenende

wünscht euch Sabrina