Libellenkönigin

Hippen

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Hallo ihr Lieben,

eines der Bücher, die mir in letzter Zeit richtig gut gefallen haben, ist „Die hellen Tage“ von Zsuzsa Bank. Eine schöne und auch ein bisschen traurige Geschichte, wirklich zauberhaft erzählt – ich war ganz begeistert. Ich liebe Bücher, die das „Kopfkino“ so richtig in Gang setzen und die beschriebene Welt in der eigenen Vorstellung entstehen lassen. So ging mir das also mit dem besagten Roman.

Dort spielt eine Libelle eine ganz besondere Rolle – welche, werde ich natürlich nicht verraten, ich will ja hier keinem den Spaß verderben. Seit ich das Buch gelesen habe, stehe ich jedenfalls total auf Libellenmotive.

Aus diesem Grund war ich erstens von den Apothekergläsern begeistert, die ich in einem schönen Geschenklädchen im Hollandurlaub entdeckt habe, und zweitens von einer Anleitung für Karamelllibellen, die in der aktuellen Ausgabe der „Sweet Dreams“ vorgestellt wurde.

Zu den Karamelllibellen habe ich euch selbstgemacht Hippen und ein leckeres Erdbeer-Tonkabohnen-Eis mitgebracht. Ist ja auch nötig, bei diesen Temperaturen!

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So funktioniert’s:

Für die Hippen (4 Stück, Rezept: Lea Linster für Brigitte 17/2013)

  • 2 große Eiweiß
  • 80 gr Mehl
  • 65 gr zerlassene Butter
  • 40 gr Zucker

Eiweiß mit Zucker sehr steif schlagen. Zerlassene Butter und Mehl schrittweise dazugeben. Den Teig etwa eine Stunde kalt stellen. Dann den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Das Backpapier leicht buttern. Immer zwei Kreise mit Durchmesser 10 cm nebeneinander dünn auf das Papier streichen, dann etwa 5-7 Minuten backen, bis der Hippenteig einen hellbraunen Rand bekommt. Dann sofort mit einem Tortenheber die Kreise vom Papier lösen und auf ein umgedrehtes Glas stürzten, Ränder zusammenfassen. So bekommen die Hippen ihre Körbchenform. Abkühlen lassen.

Für das Erdbeer-Tonka-Eis :

  • 150 gr Erdbeeren, daraus das Püree
  • 200 ml Milch
  • 75 gr Zucker
  • 4 Eigelb
  • 200 gr geschlagene Sahne
  • etwas Abrieb einer Tonkabohne (vorsichtig dosiert!)

Milch mit dem Zucker und den Eigelben über dem Wasserbad aufschlagen, dann unter ständigem rühren erkalten lassen. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterziehen, genauso wie das Erdbeerpüree und den Tonkaabrieb. In die Eismaschine füllen und frosten lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mein Eis ist leider etwas blässlich geworden, mit ein bisschen mehr Erdbeerpüree wird die Farbe sicher intensiver.

Für die Karamelllibellen (aus Sweet Dreams Mai/Juni 2014):

Auf einen Bogen Backpapier auf der unbeschichteten Seite Libellenmotiven vorzeichnen. Backpapier umdrehen. 100 gr Zucker vorsichtig in einem Topf schmelzen und bräunen lassen. Wenn das Karamell ein bisschen eingedick ist, Topf vom Herd nehmen und mit dem Ende eines Schaschlikspießes – wie mit einem Pinsel – die Libellen nachzeichnen. Trocknen lassen und dann ganz vorsichtig ablösen. Meine Libellen sind ja noch ausbaufähig, was Filigranität angeht, aber ich übe weiter 🙂

Alles zusammen drappieren und genießen!

Ich wünsche euch eine gute Woche!

Liebe Grüße

Sabrina

 

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8 Kommentare zu „Libellenkönigin

  1. Ach wie hübsch, ich mag Libellen auch so gerne! Und wenn ich das leckere Eis sehe, denke ich, vielleicht sollte ich mir doch endlich mal eine Eismaschine anschaffen… mmh!
    Liebe Grüße
    Stefanie

    1. Dankeschön, liebe Steffi! Ich habe zur zeit auch eine regelrechte Libellenphase – alles mit einer Libelle drauf zieht mich magisch an 🙂 eine Eismaschine ist echt eine gute Anschaffung, auch wenn sie natürlich Platz im Küchenschrank wegnimmt, aber das Eis wird echt sensationell 🙂 liebste Grüsse, Sabrina

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