Irgendwas geht immer

Zitronenküchlein

Ihr Lieben,

es gibt ein paar Dinge, die gehen immer. Ich persönlich finde ja, Zitronenkuchen geht immer. Egal, in welchem körperlichen oder seelischen Zustand man sich auch befinden mag. Der Zitronenkuchen ist ein bescheidenes Küchlein, ganz simpel und unaufgeregt, stillt aber den fiesen Süßhunger am Sonntagnachmittag, wenn alle Läden dicht sind und macht glücklich und zufrieden, wenn einem die Zutaten für spektakuläre Backwerke fehlen.

Die Frage nach dem „Was geht immer?“ hat mich am Wochenende beschäftigt, denn jeder hat da ja so seine persönlichen Vorlieben. Aus diesem Grund habe ich in meinem Umfeld eine repräsentative (ähem) Umfrage zum Thema „Was geht immer?“ gestartet.

Hier ein kleiner Auszug meiner Forschungsergebnisse: „Was geht bei euch immer?“

  • Mettbrötchen mit Zwiebeln – fand bei der gesamten männlichen Fraktion Zustimmung
  • Nutella ausm Glas löffeln – hier konnte keine geschlechterspezifische Präferenz ausgemacht werden
  • Käsekuchen – drei mal dürft ihr raten, von wem das kam…
  • Butterbrezeln – also da stimme ich unbedingt zu!
  • Eiscreme – „Das schließt doch den Magen, sagt man, oder?“  😀
  • und zu guter Letzt mein absoluter Favorit: „Ruhrpottcarpaccio“

Ich so: „Was ist DAS denn?“ Er so: „Kennste nicht? Mantaplatte?“ Ich so: „Nä, was soll das sein?“ Er so: „Na, ne Currywurst!“

Ich hab mich schlapp gelacht. Jetzt wohne ich ja doch schon eine Weile im Rheinland, aber offensichtlich tun sich da ab und zu doch noch Verständigungsschwierigkeiten auf…

Aber entschuldigt bitte, jetzt bin ich ganz abgeschweift. Es ging ja eigentlich um den Zitronenkuchen, nicht wahr?

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Fluffiger Teig und ein säuerlich-süßer Guss – genau das Richtige in jeder Lebenslage und besonders, wenn das Wetter so ekelig ist wie an diesem Wochenende. Holt euch doch einfach so die Sonne ins Wohnzimmer!

Das Rezept ist mittlerweile ein Dauerbrenner, denn es macht sich wunderbar sowohl als Blechkuchen, Minigugl oder eben als Kleinkuchen. Und er geht so verdammt schnell! 🙂

Hier die Angaben für ein Blech Zitronenkuchen. Für die Minigugel (12 Stück) würde ich die Hälfte des Rezepts verwenden, für die 4 Minikuchen habe ich 1/3 des Teigs verarbeitet.

So funktioniert’s:

350 gr Butter
350 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
Abrieb von einer Bio-Zitrone
350 gr Mehl
3 gestrichene TL Backpulver

Aus allen Zutaten einen Rührteig herstellen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen bzw. auf Förmchen verteilen. Bei 175 Grad 20 Minuten backen.

Abkühlen lassen und anschließend 200 gr Puderzucker mit 4 EL Zitronensaft verrühren und den Kuchen mit dem Guss überziehen.

Easy-peasy und superschnell! Ich sag doch, Zitronenkuchen geht immer 🙂

Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche!

Herzigst,

eure Sabrina

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4 Kommentare zu „Irgendwas geht immer

  1. Wenn ich die Bilder so sehe, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen! Dickes Lob, der Kuchen war leckerst!!!

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